Das Orchester

Vom Kammer- zum Sinfonieorchester


Gute Musik auf hohem Niveau zu spielen - das ist das Ziel, das sich unser Sinfonieorchester gesetzt hat. Und nicht ohne Stolz wissen wir uns diesem Ziel sehr nahe: Wir zählen heute zu den führenden nicht-beruflichen Orchestern Norddeutschlands. Das liegt zum einen an der hervorragenden Arbeit unseres Dirigenten Rida Murtada, der das Haydn-Orchester seit 2003 leitet, sowie an Frau Prof. Gisela Jahn (1983-1993, inzwischen verstorben) und Prof. Gerd Müller-Lorenz (1993-2002), die das Orchester entscheidend geformt haben. Zum anderen liegt es daran, dass seit einigen Jahren immer häufiger neue, ambitionierte Musiker zu uns kommen, seit sich nämlich herumgesprochen hat, wie konzentriert bei uns geprobt und auf die Konzerte hingearbeitet wird.



Fotos ©2009 Alexander Mertsch Fotografie www.bsights.de

 

Die Geschichte

Das Haydn-Orchester Hamburg wurde 1977 als Kammerorchester gegründet. In den ersten Jahren war der Name Programm: Haydn, Mozart, Telemann, Händel, Corelli, Cimarosa, Joh. Chr. Bach, Dittersdorf, das waren Komponisten der Frühphase unseres Orchesters. Heute sind wir zu einem riesigen Klangkörper aus 90 Musikern angewachsen mit einem vollen Holz- und Blechbläsersatz. Da ergibt es sich von selbst, dass wir vermehrt die großen Sinfonien und Konzerte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts spielen, etwa die Werke von Brahms, Beethoven, Bruckner, Tschaikowski, Schumann, Berlioz, Sibelius oder Gershwin.



Am Anfang fanden eher kleinere Konzerte in Schulen statt. Heute spielen wir zweimal im Jahr im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle, und zusätzlich an mehreren weiteren Konzertorten in Norddeutschland. Für jedes Konzert engagieren wir einen renommierten Solisten. Wir proben in Phasen gezielt auf die Konzerte hin, ein ganzes Probenwochenende ist immer dabei. Bei all diesen Veränderungen, die das Orchester in den 30 Jahren seines Bestehens erfahren hat, hat sich eines unerschütterlich erhalten: Das Streben nach hohem Niveau – und der

Spaß an der Musik.